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Bürgerhof bleibt eine wichtige Aufgabe

Nach dem Volksentscheid zum Alters- und Pflegeheim Bürgerhof diskutierten Stadtrat und Heimkommission, wie der Betrieb für die aktuellen und künftigen Herausforderungen aufgestellt werden soll.

Bei einer Stimmbeteiligung von 17.4 % lehnte der Souverän am 5. September 2017 an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung den Verkauf des Bürgerhofs - Wohnen im Alter mit 294 Ja-Stimmen gegenüber 323 Nein-Stimmen ab. Der Stadtrat hat vom Souverän den Auftrag entgegengenommen, das Heim selbst in die Zukunft zu führen. Gemeinsam mit der Bürgerhof-Kommission und der Geschäftsleitung hat er nun strategische und operative Massnahmen diskutiert und in der Folge entsprechende Aufträge abgeleitet.

Weiteres Kaufangebot ausgeschlagen
Ein Verkauf der Liegenschaft Bürgerhof stellt für den Stadtrat nach dem Volksentscheid keine Option dar. Auf ein neues, im Nachgang der Gemeindeversammlung eingetroffenes Kaufangebot einer Ostschweizer Firma, wurde nicht eingegangen. Das Angebot belief sich auf CHF 3.3 Mio. und war somit gegenüber dem Angebot der Liebenau Schweiz AG mit CHF 3.1 Mio. nur unwesentlich besser. Anlässlich der Diskussion an der Gemeindeversammlung ging zudem deutlich hervor, dass das Gebäude im Besitz der Stadt bleiben soll.

Betriebliche Optimierungen
In einem ersten Schritt werden nun bis 2019 mögliche Optimierungen am bestehenden Betrieb evaluiert. Diesbezüglich wird eine externe fachliche Begleitung zur Erstellung einer entsprechenden Analyse beigezogen. Nachgelagert werden, falls notwendig, weitere Optionen geprüft (z.B. Vermietung des Betriebs, Anpassung Betriebskonzept, Vergabe Gebäude im Baurecht, Zusammenarbeiten mit Dritten, Verselbständigung).

Grosse Herausforderungen
Nicht nur die finanziellen, sondern in erster Linie die betrieblichen Herausforderungen will der Stadtrat entschlossen angehen, um die Zukunft des Heims zu sichern. Nach wie vor gestaltet sich beispielsweise die Suche nach geeignetem Fachpersonal als schwierig. Der Anteil des diplomierten Pflegepersonals beträgt im Bürgerhof aktuell 37 %, gesetzlich vorgeschrieben sind 40 %. Während des ganzen vergangenen Jahres wurde dieser Zielwert nicht erreicht, wie bereits in den Jahren zuvor.

Investitionsbedarf am Gebäude
Wie angekündigt, sind in den nächsten Jahren einige Investitionen notwendig. 2018 wird die Stadt CHF 180000 in das Alters- und Pflegeheim investieren. (Wandschutz, Sanierung Böden, Anpassung Beleuchtung, Anpassung Geländer etc.). Die Aussensanierung der Liegenschaft (Fassade, Fenster etc.) ist im Finanzplan für das Jahr 2021 vorgesehen und mit CHF 450000 abgebildet.

Nina Rodel, Stadträtin
Thomas Weingart, Stadtpräsident

Dokument Burgerhof_weiteres_Vorgehen_nach_Volksentscheid_28.12.2017.pdf (pdf, 58.5 kB)


Datum der Neuigkeit 10. Jan. 2018