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Jahresrechnung 2017 Stadt Bischofszell

Weiterführende Informationen http://www.bischofszell.ch

Die Stadt Bischofszell schliesst ihr Finanzjahr 2017 mit einem Verlust von CHF 490736.15 ab. Gegenüber dem Voranschlag 2017 bedeutet das eine Besserstellung von rund CHF 66529.85 (Verlust von CHF 557266 budgetiert). Massiv höhere Sozialhilfekosten können durch höhere Steuereinnahmen sowie tiefere Sachaufwendungen kompensiert werden. Trotz einiger Projektverschiebungen wurden 2017 rund 2,8 Mio. Franken investiert. Die Realisierungsquote beträgt 79%.

Zu massiv höheren Sozialhilfekosten führten zahlreiche von der KESB angeordnete Kindesschutzmassnahmen. Waren 2016 83 Personen auf die Sozialhilfe angewiesen, mussten 2017 96 Personen den Gang zu den Sozialen Diensten antreten. Das führte dazu, dass im Bereich der öffentlichen Sozialhilfe der Nettoaufwand im Umfang von CHF 1664549.90 doppelt so hoch ausfällt als im Budget 2017 veranschlagt. Die Sozialhilfe pro Einwohner stieg von CHF 94 auf CHF 239.
Tatsächliche Minderkosten von rund CHF 260000 entstanden bei den Sachaufwendungen. Geringere Ausgaben entstanden für nicht aktivierbare Anschaffungen sowie weniger eingekauften Dienstleistungen.
Die Steuererträge 2017 belaufen sich auf insgesamt 7,5 Mio. Franken. Im Vergleich zum Voranschlag 2017 nahm die Stadt Bischofszell CHF 380000 mehr direkte Steuern ein. Die Steuerkraft wuchs um CHF 40 auf CHF 1748. Die Ertragsanteile an den Liegenschafts- und Grundstücksgewinnsteuern liegen ebenfalls wesentlich höher als budgetiert. Aufgrund des regen Liegenschaftenhandels in Bischofszell konnten überdurchschnittlich hohe Grundstückgewinnsteuern im Umfang von CHF 444784.90 erwirtschaftet werden.
Im Jahr 2017 hat die Stadt Bischofszell insgesamt CHF 2771685.00 investiert. Zu Projektverzögerungen kam es bei der Erweiterung der Laubeggstrasse und dem Ausbau der Oberen Bisrütistrasse. Hingegen konnte die abwassertechnische Sanierung mit der Öffnung des Stadtbachs abgeschlossen werden. 2017 entstanden für die letzte Etappe nochmals Kosten in der Höhe von rund 1,8 Mio. Franken. Die 2017 angefallenen Gesamtkosten überschritten den Voranschlag um rund eine halbe Million Franken. Nicht vorhersehbare Kosten zur Beseitigung von Schadstoffen, ungenaue Leitungspläne und Umprojektierungen führten zu diesen Mehraufwendungen. Der Bund und der Kanton Thurgau beteiligten sich 2017 mit Beiträgen im Umfang von CHF 812000 an der Bachöffnung.

Technische Gemeindebetriebe Bischofszell und «Bürgerhof Wohnen im Alter»
Die Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell (TGB) trumpfen dafür mit sehr positiven Jahresergebnissen auf. Die Elektrizitätsversorgung erwirtschaftete einen Gewinn von über 1,1 Mio. Franken. Sie blickt mit Ausnahme des Brandes in der Trafostation Bitzi ein praktisch störungsfreies Jahr 2017 zurück. Auch die Wasserversorgung schliesst 2017 mit einem positiven Ergebnis von rund 491000 Franken ab. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Wasserversorgung vor einer kapitalintensiven Investitions- und Erneuerungsphase steht. Die ersten Schritte wurden bereits im letzten Jahr gelegt. Das Investitionsvolumen belief sich auf fast 2,5 Mio. Franken.
Auch das stadteigene Alters- und Pflegeheim Bürgerhof kann 2017 mit einem weiteren positiven Ergebnis aufwarten. Der Gewinn beläuft sich auf rund 85000 Franken. Dazu geführt haben leicht tiefere Personalkosten und vor allem ein über 120000 Franken höherer Umsatz.

Abteilung Finanzen & Steuern, Pascal Eichmann

Datum der Neuigkeit 9. Mai 2018