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Anpassungen der Parkierordnung

Die Bevölkerung hat das Angebot Beobachtungen und Anregungen zum Parkierungskonzept zu melden, rege genutzt. Der Stadtrat ist dankbar für die Hinweise und nimmt nun einige Anpassungen vor.

Nach der Einführung im vergangenen Herbst galt es zu beobachten, welche Nebenwirkungen das neue Parkierregime mit sich bringt. Auf dem Obertorplatz beispielsweise, stehen seit der Einführung der Gebührenpflicht kaum noch Fahrzeuge. Die Gründe sind vielschichtig. Ein Grund dürfte die hohe Grundgebühr von CHF 3.- sein. In Zukunft entfällt diese. Ab 1. Juni 2019 kann auf dem ganzen Stadtgebiet eine Stunde gratis parkiert werden. Für den Obertorplatz, das Verlorene Loch, die Espenstrasse, Bahnhof Ost und den Laubegg beträgt die Gebühr für die zweite Stunde CHF 1.50 und jede weitere Stunde zusätzlich CHF 0.50. Hier darf ein Fahrzeug längere Zeit stehen bleiben. Dies im Unterschied zum Parkplatz auf dem Grubplatz und beim Friedhof. Diese sogenannten Kurzzeitparkplätze sind auf drei Stunden beschränkt. Die erste Stunde ist gratis, die zweite Stunde kostet CHF 1.-, die dritte Stunde CHF 2.-. Die maximale Gebühr auf allen Parkplätzen beträgt CHF 5.- pro Tag, unabhängig davon, ob diese per Automat oder Tagesbewilligung entrichtet wird. Wer bislang sein Auto einen Tag lang in der Stadt abstellte und die Gebühr per Automat entrichtete, musste tiefer in die Geldbörse greifen.

Obere Altstadt: Blaue Zone wird vergrössert
Auf dem Obertorplatz werden zusätzlich 22 blaue anstelle von weissen Parkplätzen markiert. Auf den Kurzzeitparkplätzen beim «Kibi» darf neu maximal 30 Minuten parkiert werden (bisher 10 Minuten). An der Obergasse wird dem Wunsch, in der blauen Zone mehr Parkplätze zu markieren und diese allesamt auf derselben Strassenseite zu markieren, entsprochen.

Untere Altstadt: Zusätzliche Parkfelder
Änderungen scheinen dem Stadtrat auch für die Untere Altstadt angebracht. Beim «Café Jordi» werden zwei Kurzzeitparkplätze aufgehoben und als blaue Parkplätze markiert. Der 10-Minuten-Platz bleibt, was ebenso neu für einen Platz vor der Buchhandlung «Bücher zum Turm» gilt. Einzelne zusätzliche blaue Parkplätze entstehen in der Marktgasse, der Tuchgasse, auf dem Hirschen- und auf dem Hofplatz. Vor dem Alters- und Pflegeheim Bürgerhof stehen neu zwei gelbe Parkplätze zur Verfügung.

Einbahnregelung an der Thurbruggstrasse
Gegen die Verkehrsanordnung an der Thurbruggstrasse ging beim Verwaltungsgericht ein Rekurs ein, auf den das Gericht letztlich aber aus Verfahrensgründen nicht einging. Somit kann die Einbahnregelung umgesetzt werden. Aus der Bevölkerung gingen einige kritische Stimmen hervor, wonach die verengte Fahrbahn durch die Parkplätze für Fussgänger und Velofahrer eine Gefahr darstelle. Der Stadtrat verzichtet daher auf die ursprünglich vorgesehene Anzahl Parkfelder entlang der Strasse. Auf dem unteren, engeren und unübersichtlicheren Abschnitt werden keine Parkplätze markiert. Frequenz und Geschwindigkeit auf der Thurbruggstrasse werden mittels Verkehrsmessungen weiterhin beobachtet.

Verkehrsmessungen an der Espenstrasse
Anwohner melden, auf der Espenstrasse werde schneller gefahren, da die Parkplätze öfter unbesetzt seien und die gerade Strecke dazu verleite. Diese Situation wird der Stadtrat beobachten und mit Messungen erhärten, bevor er Massnahmen anordnet. Auf Wunsch der Migros wird der Parkplatz des Grossverteilers beidseits der Espenstrasse als Blaue Zone signalisiert. Dieser Parkplatz wird als Sondersektor geführt. Dies bedeutet, dass Besitzer einer Dauerparkierbewilligung für die Sektoren «Blaue Zone Altstadt» und «Blaue Zone Umgebung» nicht berechtigt sind, ihre Bewilligung auch auf dem Migros-Parkplatz einzusetzen.

Unklarheit für Dauerparkierer beseitigt
Für Besitzerinnen und Besitzer von Dauerparkierbewilligungen waren die Informationen bislang missverständlich. Unklar war, inwiefern diese ihre Fahrzeuge ausschliesslich auf den blauen Feldern abstellen dürfen, oder ob sie allenfalls auch die weissen Parkierfelder benützen dürfen. Der Stadtrat hält fest: Wer eine Dauerparkierbewilligung gelöst hat, darf sein Fahrzeug nicht nur in der jeweiligen Blauen Zone, sondern zwischen 19 Uhr abends und 8 Uhr morgens auch auf den weissen Parkierfeldern abstellen (Obertorplatz, Verlorenes Loch, Espenstrasse, Bahnhof Ost, Laubegg). Ausgenommen sind die zeitlich beschränkten und explizit markierten Kurzzeitparkplätze 5, 10, 30 oder 180 Minuten vor den Banken und Läden, vor der Post, beim Kibi, beim Friedhof oder auf dem Grubplatz.

Neue Signalisation im Sittertal
Bei den Sportanlagen Bruggfeld und Bruggwiesen wird das Parkieren künftig nur den Benutzern dieser Einrichtungen gestattet sein. Es ist nicht erlaubt, ein Fahrzeug aus anderen Gründen zu parkieren. Ein entsprechendes Verbot wird signalisiert.

Dank an die Bevölkerung
Diese Änderungen werden fortlaufend umgesetzt. Leider können die Gebühren für die Parkautomaten erst per 1. Juni 2019 durch eine externe Firma umprogrammiert werden.

Mit diesen Massnahmen schliesst der Stadtrat die öffentliche Vernehmlassung nach der Einführung des Parkierreglements ab. Er dankt der Bevölkerung für die Mitwirkung.

 

Boris Binzegger, Stadtrat
Thomas Weingart, Stadtpräsident
 

 

 

 


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Datum der Neuigkeit 10. Apr. 2019