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Das ist Bischofszell


Von weit her gesehen, ist Bischofszell eine schmucke und charmante kleine Stadt, zwischen Bodensee und Säntis gelegen. Wer näher kommt und sich im Kanton Thurgau umschaut, entdeckt Bischofszell an der Grenze zum Kanton St. Gallen. Und wer noch genauer hinschaut, stellt fest, dass Bischofszell zwischen dem Bischofsberg und dem Hummelberg am Zusammenfluss der beiden Flüsse Sitter und Thur liegt.

 



Zur politischen Gemeinde Bischofszell mit ihren rund 6‘000 Einwohnern gehören auch die ländlich gelegenen Dörfer Halden und Schweizersholz. Bischofszell zeichnet sich vor allem durch die geschützte Altstadt, die historische Industriekultur und die überdurchschnittliche Lebensqualität auf dem Lande aus.

Bischofszell wurde im 9. Jahrhundert von einem Konstanzer Bischof Salomo gegründet. Im 13. Jahrhundert wurde es befestigt und erhielt das Stadtrecht. Dreimal fiel das Städtchen einem Feuer zum Opfer, das letzte Mal 1743, wobei siebzig Häuser zerstört wurden. Für den Wiederaufbau betraute man die Gebrüder Grubenmann aus Teufen mit dem Überbauungsplan. Es entstanden vornehme Bürgerhäuser und breite Gassen. Die Konstanzer Oberhoheit über Bischofszell erlosch erst mit der Befreiung des Thurgaus im Jahre 1798.

In den blumengeschmückten gemütlichen Häusern wird gelebt und gearbeitet. Im Museum - zu Beginn der Marktgasse - finden sich Wohnkultur und Handwerk früherer Zeiten anschaulich bezeugt.

Ebenfalls in der Marktgasse erhebt sich das stolze Rathaus, ein zierlicher Barockbau des berühmten Baumeisters Bagnato, mit prachtvollem Treppengeländer und Altan, sowie schönen Fensterkörben, von kunstfertigen Bischofszeller Handwerkern geschaffen. Dem Rathaus etwas Aufmerksamkeit zu schenken lohnt sich bestimmt. Das Spruchband über der Eingangstür gibt das Erbauungsdatum an - 1750 - und erwähnt, dass "Recht immer sein wird, wenn jedem das Seine gegeben wird". Über den Fenstern stehen Namen antiker Staatsmänner, Denker und Kriegsherren, um den Bürger zum nacheifern zu bewegen. Die Köpfe am Portalgewände sind Allegorien der Jahreszeiten und über dem Eingang steht ein verschmitzter Torhüter. Im Innern sind reiche Stukkaturen zu bewundern, und im obersten Stockwerk prangt ein reich geschmückter Festsaal, der verschiedene kulturelle Anlässe würdig umrahmt.

Die vornehm wirkenden Häuser der Kirchgasse zeigen auf ihrer Südseite eine fröhlich, kleinbürgerliche Vielfalt von Balkonen, "Brüggli", die zum geruhsamen Feierabend einladen.

Für kürzere oder längere Ausflüge bietet Bischofszell viele Gelegenheiten. Im Süden breitet sich ein schöner Wald über den Bischofsberg mit gemütlicher Waldschenke aus, am Fuss des Städtchens windet sich die Thur durch Auenwälder. Der Fluss wird überspannt von der über 500 Jahre alten sagenumwobenen Thurbrücke. Etwas weiter entfernt liegt das Naturschutzgebiet Hudelmoos und in dessen Nähe lädt das alte Wasserschloss Hagenwil zu einer Rast ein.

Alljährlich findet das grosse Flossrennen auf Sitter und Thur statt, das mit seinen kühnen Flossbauten immer mehr Zuschauer anlockt. Mit seiner sanften Hanglage und dem üppigen Blumenschmuck ist das Schwimmbad ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Gesundheitsbewusste Gäste erleben im Wald einen gut unterhaltenen Vita Parcours und wer gerne Sport treibt, findet in der Bruggwiesenanlage am Ufer der Sitter Tennisplätze. Und sollte für Ihren Ferienaufenthalt das Wetter nicht ganz nach Wunsch sein, so wird Sie ein Gang in die Bibliothek zu gemütlicher Lektüre verleiten oder Sie schlafen sich einmal so richtig aus in einem der freundlichen Hotelzimmer. Gute Verpflegung finden Sie in unseren Gaststätten bestimmt!