Ein Feuerwehr-Jahr ohne grössere Ereignisse

13. Januar 2022
Obwohl grössere Schaden-Ereignisse auf dem Gemeindegebiet ausblieben, hatte die Feuerwehr Bischofszell im vergangenen Jahr ordentlich zu tun. Sie rückte im Schnitt alle 9 Tage aus.

Insgesamt 42 Mal wurde die Feuerwehr 2021 gerufen, davon dreimal zu einem Brandereignis. Bei einem Grossbrand in Heldswil konnte sie die Feuerwehr unserer Nachbargemeinden unterstützen. In Bischofszell ereigneten sich keine folgenschweren Brände. 16 Mal stand eine Brandmeldeanlage am Ursprung des Alarms. Für diverse Hilfeleistungen wurde die Feuerwehr 14 Mal aufgeboten. Auch die First Responder waren gefragt. Sie leisteten neun Mal Erste Hilfe. Total kamen die Feuerwehrfrauen- und Männer auf 573 Einsatzstunden.

 

Den Umständen zum Trotz

Kommandant Marcel Böhi zieht eine positive Bilanz: «Trotz der vielen Bestimmungen und Einschränkungen konnten wir nach den Übungen die Kameradschaft pflegen.» Böhi bedauert, dass der ansonsten so gesellige Schlussabend aufgrund der Corona-Bestimmungen erneut abgesagt werden musste. Langjährige Feuerwehrleute scheiden aus verschiedenen Gründen aus der Mannschaft aus, so etwa Kurt Högger (30 Jahre), Philipp Stark (20 Jahre) oder Roman Künzle (19 Jahre). Wachtmeister Bruno Neuhaus wird ein ehrendes Andenken bewahrt. Er verstarb im vergangenen Jahr und leistete 20 Jahre Dienst.

 

Ein grosser Dank des Stadtrats

Bruno Niedermann, im Stadtrat verantwortlich für das Ressort Sicherheit und somit auch für die Feuerwehr und die First Responder, blickt mit Freude auf das Jahr zurück: «Was die Frauen und Männer im Einsatz und an den Übungen geleistet haben, verdient unseren grossen Dank.» Kurz vor Weihnachten konnte die Feuerwehr ein neues Logistik-Fahrzeug in Betrieb nehmen, was ein krönender Abschluss des Jahres darstellte. (red).

 

 

Beförderungen bei der Feuerwehr

Franz Eugster zum Vize-Kommandanten; Marc Maag zum Fourier; Dewet Engeler zum Zugchef 1 im Dienstgrad eines Hauptmanns, Matthias Kliebenschädel als stellvertretender Zugchef 1 als Oberleutnant; zu Gefreiten wurden Silvio Huber, Reto Egger und Ante Jularic befördert.

 

 

 

 

 

Feuerwehr löscht vor Ort

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