Sanierung der Haldenstrasse kann weiterverfolgt werden

21. September 2022
Mit einer Bauanfrage klärte die Stadt bei verschiedenen kantonalen Ämtern die Bewilligungsfähigkeit der Sanierung der Haldenstrasse ab. Die Antwort fiel positiv aus.

Seit dem 1. Mai 2016 ist die Verbindungsstrasse zwischen den Ortsteilen Bischofszell und Halden wegen einer Rutschung gesperrt. Deren Sanierung ist seit Jahren ein Diskussionspunkt zwischen Stadt und Kanton. Die Stadt möchte ihren Bürgerinnen und Bürgern ein entsprechendes Projekt zur Abstimmung unterbreiten und gelangte mit einer Bauanfrage an die verschiedenen kantonalen Fachstellen. Nach aufwendigen, zeitintensiven Abklärungen nimmt die Stadt nun mit grosser Freude zur Kenntnis, dass das Projekt weiterverfolgt werden kann und die Anfrage seitens der kantonalen Fachstellen grundsätzlich positiv beantwortet wurde.

 

Keine Beiträge von Bund und Kanton

Das Amt für Umwelt stellt unter anderem eine Zustimmung zur Unterschreitung des gesetzlichen Gewässerabstandes als auch eine Bewilligung zum Eingriff ins Hochwasserprofil in Aussicht. Da es sich nicht um eine Flusskorrektion gemäss Gesetz über den Wasserbau und den Schutz von gravitativen Naturgefahren handelt, kann nicht mit Beiträgen von Bund und Kanton gerechnet werden. Die Stadt wird die Sanierung mit eigenen Mitteln stemmen müssen.

 

Projekt wird ausgearbeitet

In den nächsten Monaten wird der Stadtrat Fachingenieure mit der Ausarbeitung des detaillierten Projekts beauftragen. Damit verbunden ist das Ermitteln der genauen Kosten. Die notwendigen Verfahren für eine Baubewilligung erfolgen nach Zustimmung des Souveräns.

 

 

Auskunft:

Thomas Weingart, Stadtpräsident, 071 424 24 26

Begehung Haldenstrasse mit Kanton

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