2. Stadtwerkstatt vom 26. September 2017

Bevölkerung diskutierte über Strategie

Die Meinungen und Ansichten aus der Bevölkerung über die künftige planerische und bauliche Entwicklung unserer Stadt spielen für den Stadtrat eine zentrale Rolle. Anlässlich einer weiteren Stadtwerkstatt am 26. September 2017 wurde die Räumliche Entwicklungsstrategie (RES) vorgestellt und diskutiert.

Die Räumliche Entwicklungsstrategie klärt die Vorstellungen zur künftigen Siedlungsentwicklung und bringt sie auf einen Nenner. Für die Bevölkerung war ersichtlich, in welcher Form ihre Anregungen aus der ersten Stadtwerkstadt im April aufgenommen wurden und welche Ziele und Stossrichtungen verfolgt werden sollen. Zu diesem Zweck wurden die prägenden Raumstrukturen in Handlungsräume eingeteilt und mit Entwicklungszielen ausgestattet. Ein Beispiel: Die Altstadt - symbolisch als Herz dargestellt - soll in ihren vielfältigen Funktionen als Wohnraum, Erlebnisraum, Einkaufsort und Arbeitsraum gestärkt werden. Dabei ist ein tragfähiger Ausgleich zwischen Lebendigkeit und Ruhe zu suchen. Bescheidener Teilnehmerkreis Mit der Revision der Ortsplanung ist ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung der Stadt in Gang. Rund zweieinhalb Jahre wird der gesamte Prozess dauern. Die Bevölkerung soll am Planungsverlauf partizipieren können. An der zweiten Stadtwerkstatt, die wiederum in der Bitzihalle durchgeführt wurde, nahmen nur gerade 25 Personen teil. Im Sommer 2018 wird die Bevölkerung wiederum Gelegenheit zur Mitwirkung haben. Zonenplan, Richtpläne und Baureglement stehen dann zur Diskussion. Diese werden in der Zwischenzeit von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Bevölkerung ausgearbeitet.