Informationen aus den Sitzungen von Stadtrat und Geschäftsleitung
Erteilte Baubewilligungen
Bauherr: Roger Eberle, Stichrain 3, 9220 Bischofszell
Projekt: Erstellung Pergola, Fenster- und Storenersatz, Malerarbeiten Fassade
Lage: Stichrain 3, Parzelle 1289, Bischofszell
Bauherr: Christa Rempfler und Daniel Hiederer, Eschenstrasse 15, 9524 Zuzwil
Projekt: Projektänderung: Erstellung Balkon Südfassade
Lage: Hirschenplatz 1, Parzelle 135, Bischofszell
Bauherr: Marco Ciccarella, Fileppistrasse 2, 9220 Bischofszell
Projekt: Erstellung Pavillon auf Terrasse
Lage: Fileppistrasse 2, Parzelle 990, Bischofszell
Bauherr: Petra Gross, Quellenweg 11, 9220 Bischofszell
Projekt: Erstellung Sichtschutz und Pergola
Lage: Quellenweg 11, Parzelle 1760, Bischofszell
Der Stadtrat nimmt Stellung zum Vorprojekt Ghögg+
Das unter der Federführung des Kantons Thurgau stehende Projekt «Thur 3: Abschnitt Bischofszell, Ghögg+» umfasst die Revitalisierung eines rund zwei Kilometer langen Thurabschnitts zwischen der Kantonsgrenze St. Gallen/Thurgau und der Waldegg. Ziel ist es, den heute stark kanalisierten Fluss ökologisch aufzuwerten und besser mit den angrenzenden Auenschutzgebieten zu vernetzen. Geplant sind unter anderem der Rückbau harter Uferverbauungen, die Schaffung naturnaher Strukturen sowie neuer Lebensräume für Amphibien und weitere Tierarten. Gleichzeitig bleiben der Hochwasserschutz und bestehende Naturwerte gewährleistet, während Wege angepasst und Besucherinnen und Besucher gezielt gelenkt werden.
Der Stadtrat hat sich gegenüber dem kantonalen Amt für Umwelt insgesamt positiv zum Vorprojekt geäussert. In seiner Stellungnahme hält er insbesondere seine Erwartungen fest, dass heute häufig genutzte Wegverbindungen sowie die Zugänglichkeit zum Gewässer an bewährten Stellen erhalten bleiben oder angemessen ersetzt werden sollen. Zudem regt er beim Kanton an, im Rahmen des Projekts den Bau eines neuen Thurstegs (Fussgängerbrücke) im Bereich Rengishalden zu realisieren. Die angemessene Berücksichtigung der Bevölkerung im Sinne von Naherholung und Naturerlebnis ist für den Stadtrat ein zentrales Element des Projekts.
Prüfung von Massnahmen gegen «Elterntaxi» an der Sonnenstrasse
Sogenannte Elterntaxi, das Bringen und Abholen von Kindern zur Schule mit dem privaten Auto, führen zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen im Bereich von Schulen und angrenzenden Quartieren. Damit einher gehen nicht selten gefährliche Situationen und Chaos, da Kinder oft bis direkt vor die Türe chauffiert werden. Diverse Massnahmen der Stadt in Zusammenarbeit mit der Volksschulgemeinde und der Kantonspolizei wie Plakat-Aktionen, Informationen an Elternabenden oder Flyer-Abgaben brachten bis heute nicht den erhofften Erfolg. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse besonders kritisch ist die Situation im Bereich der Schulanlage Hoffnungsgut an der Sonnenstrasse. Der Stadtrat prüft darum vor Ort weiterführende Massnahmen in Form von zeitlich befristeten Halteverbotszonen. Vorgängig sollen die geplanten Massnahmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern anlässlich eines Informationsabends besprochen werden. Mit einer Halteverbotszone kann fehlbares Verhalten künftig sanktioniert werden.
Videoüberwachung auf öffentlichem Grund
Gestützt auf das Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund und öffentlich zugänglichen Orten prüft der Stadtrat jährlich die Zweck- und Verhältnismässigkeit der eingesetzten Videoüberwachungsanlagen. Er kommt dabei zum Schluss, dass eine Fortsetzung der bestehenden Videoüberwachung an den bisherigen sieben Standorten angezeigt ist und bewilligt eine Verlängerung der Massnahmen bis vorläufig Ende Jahr. Zusätzlich beschliesst der Stadtrat eine Fortsetzung der sporadischen und zeitlich befristeten Videoüberwachung von neuralgischen Punkten, die immer wieder von Littering und Sprayereien betroffen sind. Im Bereich des Veloparkplatzes beim Schwimmbad kam es im vergangenen Sommer zu zwei Vorfällen (Diebstahl und Sachbeschädigung), die zu einer Weitergabe des Datenmaterials an die Strafverfolgungsbehörden geführt haben.
Traktandenliste Gemeindeversammlung
Der Stadtrat legt die Traktandenliste der kommenden Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2026 fest. Die Versammlung steht nebst der Abnahme der Jahresrechnung im Zeichen diverser Informationen zu aktuellen Themen. Die Gemeindeversammlung findet in der Mehrzweckhalle Bitzi statt und beginnt um 20 Uhr.
- Jahresrechnung 2025 der Stadt Bischofszell mit einem Gewinn von CHF 455’038
- Mitteilungen:
- Technische Gemeindebetriebe Bischofszell (TGB)
- Beleuchtungskonzept für das Versorgungsgebiet der TGB
- Vernehmlassung Projekt Neugestaltung Bahnhofplatz und Bushof
- Diverse Bau- und Planungsprojekte Hochbau
- Machbarkeitsstudie Hängebrücke als Langsamverkehrsverbindung Haldenstrasse
- Kunstrasenplatz Bruggfeld
- Liegenschaft «Brüggli»
- Förderprogramm Umwelt und Energie (Umweltfonds)
- Erneuerungswahlen Stadtbehörden Legislatur 2027 – 2031
- Bevölkerungsbefragung 2026
- Allgemeine Umfrage
Revision Marktreglement
Der Stadtrat hat ein neues Marktreglement zuhanden der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verabschiedet. Die Überarbeitung wurde notwendig, da das aktuell gültige Reglement aus dem Jahr 2012 nicht mehr in allen Teilen den heutigen Gegebenheiten entspricht. Mitunter wurde mit der Revision berücksichtigt, dass die Stadt die Organisation der Jahrmärkte an den Schweizerischen Marktverband übertragen hat. Das neue Reglement wird für die Gemeindeversammlung im kommenden Dezember traktandiert.
Beitrag an Restauration der Gebäudehülle PM1
Die historische Papiermaschine PM1 in Bischofszell ist ein Industriedenkmal von nationaler Bedeutung und ein zentraler Bestandteil der regionalen Industriekultur. Sie wurde 1928 erstellt und nach der Stilllegung 1995 durch den Verein Industriekultur Bischofszell-Hauptwil gesichert, restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Anlage bildet zusammen mit dem Industrielehrpfad ein bedeutendes kulturelles und touristisches Angebot für die Region und wird regelmässig durch Schulklassen, Fachgruppen sowie die breite Öffentlichkeit genutzt. Die Gebäudehülle der Maschinenhalle weist altersbedingte Schäden auf und soll in den kommenden zwei Jahren restauriert werden. Die Finanzierung soll nebst Eigenmitteln des Vereins durch Beiträge des Kantons, von Gemeinden und Stiftungen sichergestellt werden. Der Stadtrat stellt seinerseits einen Beitrag von 18'000 Franken in Aussicht und nimmt diesen Betrag ins nächstjährige Budget auf.
Ersatzwahl Delegierter im Abwasserzweckverband Region Bischofszell
Der Stadtrat wählt Norbert Gavalovic, Fresh Food & Beverage Group, für den Rest der laufendenden Amtsperiode als Delegierter in der Funktion als Vertreter der Industrie im Abwasserzweckverband Region Bischofszell (AVRB).
Erteilung Gastgewerbebewilligung
Es wird eine Bewilligung zur Führung des Gastgewerbebetriebs «Amiri Jewo Döner & Pizza», Bahnhofstrasse 6, Bischofszell erteilt. Bewilligungsinhaber ist Amiri Fida Hussain aus Wattwil.
Michael Christen, Stadtschreiber
Thomas Weingart, Stadtpräsident
6. Mai 2026
Zugehörige Objekte
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| SR Newsletter 22. April 2026 (PDF, 155 kB) | Download | 0 | SR Newsletter 22. April 2026 |